DIE STIFTUNG

Wer wir sind

Die Kynos Stiftung "Hunde helfen Menschen" ist vom Finanzamt Bernkastel-Wittlich mit AZ: 43/660/0003/8 - VII/1 - aktueller Bescheid vom 06.11.2012 - als gemeinnützig und mildtätig anerkannt. Sie wurde im Jahre 1998 vom Ehepaar Dr. Dieter Fleig und Helga Fleig gegründet und finanziert sich durch Spenden- und Sponsorengelder sowie Mitgliedsbeiträge des Fördervereins der Kynos Stiftung "Hunde helfen Menschen".

 

Unsere Aufgabe

Zweck der Stiftung ist insbesondere die Förderung behinderter Menschen durch Bereitstellung eines ausgebildeten Begleithundes für motorisch - wie z.B. Rollstuhlfahrer - und geistig - z.B. Down-Syndrom - behinderte Menschen, um ihnen bei der Bewältigung ihres Lebens eine wichtige Hilfestellung zu geben. Weitere  Aufgaben sind die Betreuung von alten und kranken Menschen mittels Therapiehunden, die Versorgung von fast erblindeten bzw. blinden Menschen mit Blindenführhunden, die Unterstützung von stark hörgeminderten bzw. tauben Menschen mittels Hör-und Signalhunden sowie die Unterstützung aller Maßnahmen zum Aufbau eines Vertrauensverhältnisses von Kindern zu Hunden. Die Stiftung ist bundesweit und selbstlos tätig.

Weiterhin hat sich die Stiftung  zum Ziel gesetzt, eine Gleichstellung von Assistenzhunden, d.h. von Behindertenbegleit-, Blinden-, Therapie- oder Signalhunden zu erreichen. Das Alltagsleben der Behinderten kann durch gut ausgebildete Assistenzhunde wesentlich erleichtert werden. Nicht nur Gesundheit und Selbstständigkeit werden gefördert, sondern insbesondere auch die soziale Integration in unsere Gesellschaft.

Die Beschaffung, das Aufziehen und die Ausbildung von Assistenzhunden erfordert beträchtliche finanzielle Mittel. Die öffentliche Hand übernimmt bisher nur die Kosten für die Ausbildung und den Unterhalt von Blindenführhunden. Behinderte, Rollstuhlfahrer, Hörgeschädigte, Alte und Kranke haben bei der Beschaffung von Assistenzhunden keinerlei rechtlichen Anspruch auf Hilfestellung durch Staat oder Sozialversicherungsträger. Solange diese Ungleichbehandlung besteht, versucht die Stiftung einen sozialen Ausgleich zu schaffen, indem sie mit Hilfe von Sponsoren Betroffene unterstützt.

Ein Assistenzhund

  • bringt Mobilität und Unabhängigkeit zurück

    Behindertenbegleithunde sind heute auf deutschen Straßen - im Gegensatz zu Nachbarländern wie England oder auch der Schweiz - noch ein seltenes Bild. Noch ist viel zu wenig bekannt, wie ausgebildete Assistenzhunde behinderten Menschen im Alltag eine wertvolle Hilfe sind. Sie können zum Beispiel heruntergefallene Gegenstände apportieren, das Telefon, die Post, die Zeitung oder Medikamente bringen, auf Kommando ein Alarmsignal auslösen, Türen öffnen, Lichtschalter bedienen und vieles mehr.

  • hat nie Dienstschluss

    Unsere Hunde helfen auch gerne im Haushalt - wie zum Beispiel beim Ausräumen der Waschmaschine!

  • leiht Ihnen seine Ohren

Für Gehörlose ist ein auf bestimmte Geräuschsignale ausgebildeter Hund eine wertvolle Hilfe. Er zeigt z.B. durch Berühren mit der Pfote an, wenn das Spezialtelefon geht, die Waschmaschine schleudert, die Zeitschaltuhr am Elektroherd summt usw.

  • unterstützt
  • Größere, vom Körperbau her stabilere Hunde können mit einem Spezialgeschirr ausgerüstet bei Gehbehinderungen stützend und stabilisierend wirken.

  • und ist ein guter Freund!

Nicht zuletzt aber sind Hunde Balsam für die Seele - sie begleiten ihren Menschen auf allen Wegen und rund um die Uhr, haben niemals Feierabend, verrichten ihren Dienst immer mit Freude, hören immer zu und erschließen neue soziale Kontakte. Viele behinderte Menschen berichten, dass der Hund ihnen geholfen hat, mit Fremden ins Gespräch zu kommen und die anfängliche Verlegenheit der Gesprächspartner zu überwinden. Hunde sind nicht nur ein lebendes Hilfsinstrument, sondern auch ein Stück Lebensqualität!

 

© Kynos Stiftung | ausbelichtet.de